Bewegungstherapie

Die Bewegungstherapie ist ein Teil der Physiotherapie und ist ein wichtiger Bestandteil um eine optimale Therapie zu ermöglichen.

Durch die Bewegungstherapie können gezielt Muskeln aufgebaut, Schonhaltungen behoben und angeborene Fehlstellungen verbessert werden. Das vorrangige Ziel der Bewegungstherapie besteht darin, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers zu verbessern oder wiederherzustellen.

Durch Schonhaltungen im Alter, bei Gelenkerkrankungen oder nach Operationen verhärten sich Muskeln, bauen sich ab und werden schwächer. Durch die fehlende Kraft und Fehlbelastung, können Erkrankungen schneller voranschreiten und zu weiteren Einschränkungen führen.
Bringt man den Körper nicht dazu sich wieder richtig zu belasten, werden andere Strukturen permanent überbelastet. Muskeln, Sehnen und Bänder werden permanent gereizt und können sich verkürzen, überdehnen oder verhärten. Dies führt wiederum zu weiteren Schmerzen, Schonhaltungen und Einschränkungen. Die Probleme „wandern“ also immer weiter.. es entsteht ein Teufelskreis.

Durch aktive, aktiv assistierende und/oder passive Bewegungstherapie, soll der Patient die richtigen Bewegungsabläufe wieder erlernen und Muskulatur aufbauen.
Die Beweglichkeit und Koordination wird verbessert, der Stoffwechsel und die Durchblutung angeregt und verkürzte Weichteilstrukturen werden gedehnt. Dies führt zu Schmerzlinderung, einer besseren Beweglichkeit und zur Kraft- und Ausdauersteigerung.

Anwendungsgebiete:

Die Bewegungstherapie lässt sich in drei Arten differenzieren:

Aktiv

Bei der aktiven Bewegungstherapie werden die Übungen vom Tier selbst, aber unter Anleitung und Kontrolle des Therapeuten, durchgeführt.

Aktiv assistiert

Bei der aktiv assistierten Bewegungstherapie führt bzw. steuert der Therapeut die Bewegung.

Passiv

Bei der passiven Bewegungstherapie wird die Bewegung vom Therapeuten imitiert.

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